Danke! 

Danke! Danke! Danke! 

Ich hatte das Glück diese wunderbare Reise machen zu können. Ich habe jeden einzelnen Augenblick davon genossen! Damit diese Reise aber so unbeschreiblich wurde, möchte ich euch danken! 

Hier am Ende meiner Reise ist es Zeit danke zu sagen: DANKE!

Nepal Crew: Danke, dass ich jeden einzelnen von euch kennenlernen durfte! Ihr habt es mir so leicht gemacht, mich in Nepal wohlzufühlen. Egal was war, wir waren und sind ein TEAM. Auch wenn manchmal nicht alles glatt lief, zusammen haben wir alles meistern können! Und auch wenn wir 24/7 aufeinander saßen, habe ich jede einzelne Sekunde genossen. Ich hätte mit keinem anderen dort wohnen wollen. Auch wenn ich euch alle davor nicht kannte, habe ich Freundschaften geschlossen, von denen ich hoffe, dass sie ein Leben lang halten werden! DANKE!

Familie: Ich hätte so eine große Reise nie so sehr genießen können, wenn ich nicht den Rückhalt meiner Familie hätte! Ihr seid diejenigen die mir von klein auf meine Werte mitgegeben habt! Und ich danke euch dafür! Ich weiß nicht, ob es komisch klingt, aber auf meiner Reise habe ich zum ersten Mal wirklich gespürt, dass ich stolz auf mich bin. Und heute bin ich an einem Punkt an dem ich sage, ja, ich bin sehr stolz auf mich und ich meine es wirklich (ich hab das nicht mal bei meinem Abi gefühlt). Hättet ihr mir vor 2 Jahren von meiner Reise erzählt, ehrlich, ich hätte es nicht geglaubt. Ich bin so stolz auf mich, dass ich diesen Weg gewählt habe, diesen Mut dafür hatte und ich alles so machen konnte, wie ich es wollte und das auch so durchgezogen habe. Danke, dass ihr mir den Grund in die Wege gelegt habe, dass ich stolz auf mich bin und ihr immer am meiner Seite steht! Familie ist das wertvollste Geschenk überhaupt! DANKE! 

Mädels: Ich habe euch zwar erst in Thailand kennengelernt, aber es fühlt sich an, als kenne ich euch schon deutlich länger! Ihr habt meine Reise zu etwas sehr Besondersem gemacht und dafür möchte ich euch danken! DANKE!

DANKE Ellen, für die Chance nach Nepal zu gehen!

DANKE Olive, du bist der beste Tourguide gewesen, den ich mir hätte vorstellen können!

DANKE Geld, dass ich dich ausgeben durfte, denn ohne Geld reist sich bekanntlich schlecht😂

DANKE an meine Blogleser (auch wenn 90% davon wahrscheinlich meine Familie war), dass ihr jeden Blog von mir gelesen habt und immer mit großen Interesse wissen wolltet, wo ich mich so rumtreibe! 

Wer in der ganzen Sache auch nicht vergessen werden darf (auch wenn du ja zu Familie zählst): Danke Mama! Ich kann dir nie genug dafür danken! Auch wenn du meilenweit weg warst, warst du doch näher, als jeder andere! Wenn ich am durchdrehen war, hast du mich beruhigt, wenn ich am weinen war, hast du mich getröstet, wenn ich nicht mehr weiter wusste, hast du mir geholfen den richtigen Weg zu finden! Mum, du bist die beste Mama der Welt! Und auch wenn du nicht körperlich mit mir gereist bist, bist du metal mit mir gereist!

Ihr alle habt meine Reise begleitet und auf eure eigenen weise zu einer Besonderen gemacht! Ohne euch, hätte ich nicht die beste Zeit meines Lebens gehabt! DANKE DAFÜR! 
Und wer mich zum Schluss jetzt fragt, wie wars? Ehrlich? 

Ich hasse diese Frage. Wie sollen schon sechs einhalb Monate Erlebnisse sein? Wäre ich nicht schon früher nach Hause geflogen, wenn ich es nicht hätte genießen können?  Aber soviel dazu: Ich würde jede einzelne Entscheidung wieder genau so treffen! Und ich glaube, ich werde nie Worte dafür finden, die im Ansatz auch nur beschreiben können, wie unbescheiblich es war. 
Und jetzt steige ich aus diesem Flugzeug und bin froh, wenn ich euch alle bald wieder in den Arm nehmen kann! DANKE!
PS.: Hiermit beende ich meinen Block über 4 Monate Nepal und zweieinhalb Monate reisen durch Südostasien. Ich hoffe, euch hat es gefallen! 

Jakarta, meine letzten Stunden und mein Fazit Indonesiens

Am Nachmittag bin ich dann einigermaßen pünktlich (dank Zug) in Jakarta angekommen. Und ich kann euch sagen, das Verkehrschaos ist wirklich schlimm. Es hat sich bestätigt, was ich vorher über Jakarta gehört habe: Gut zum Durchreisen, aber nicht mehr (mir ist aufgefallen, dass ich sogar nicht ein einziges Bild von Jakarta habe🙈). Da ich dann aber dennoch nicht nur rumsitzen wollte, bin ich noch in eine Mall gefahren und habe dort meinen letzten Abend ausklingen lassen. An meinem letzten Tag bin ich dann eigentlich nur noch zum Flughafen gefahren, wo ich jetzt sitze und auf meinen Flug um 18:50 Uhr warte. Der bringt mich nach Bangkok, wo ich dann in ein Flieger nach München umsteige und um 7:05 Uhr lande. 

Indonesien ist toll und hat viele Ort die bestechen. Bali war ein absoluter Traum und ich kann wirklich verstehen, weshalb so viele Touristen dort hingegen. Die Insel hat eine eigenen Kultur mit bestechend schönen Landschaften. Oft ist es nur ein Gefühl was für mich entscheidet, ob ich es gut finde oder nicht, und ich hatte ein super Gefühl. Nur eine endlose deutsche Welle an Touristen fließt durch Indonesien. Selten habe ich so viele Deutsche an so ein kleinen Ort getroffen. Lombok ist im Gegensatz dazu weitaus nicht so touristisch und ein wenig entspannter. Auf den Gilis, aber besonders Gili T, spürt man von der Ruhe nichts mehr und man fühlt schon förmlich, dass der Boden wackelt, wegen den ganzen Touristen. Bei Indonesien habe ich auch das Gefühl, dass sie richtig vom Tourismus leben, mehr als andere Länder. Egal wohin man geht, alles ist perfekt auf Touris ausgelegt. So könnte selbst Opa noch hoch zum Mt. Bromo kommen. Auch über diese Volk kann ich nur gutes verlieren, zwar sind die Männer ein ticken zu aufdringlich (ich habe noch nie gespürt, dass es einen Unterschied macht, ob du alleine reist oder nicht, vorallem als Frau; Indonesien war das einzige Land, wo ich das gemerkt habe) und ich habe mich auch teilweise unwohl gefühlt, dennoch hatte ich nie das Gefühl, dass ich jetzt wirklich Angst haben sollte. Nur eines darf man bei Indonesien nie vergessen: Wenn ich von Indonesien rede, dann von dem absolut touristischten Teil Bali, Lombok und Java. Indonesien ist aber ein Land mit tausenden von Inseln, die wahrscheinlich noch nie ein westlicher gesehen hat. Deshalb, Indonesien hat viel zu bieten, ob touristisch oder einsam, es besticht! 
PS.: Nur der Verkehr ist absolut schrecklich!

Yogyakarta 

Als ich spät abends in Yogyakarta (auch Jogja genannt) angekommen bin, bin ich gleich schlafen gegangen (wie sollte es auch anders sein?😂). 

Am nächsten Morgen habe ich dann erstmal ausgeschlafen, bin aber noch in die Pötte gekommen, bevor das Frühstück vorbei war. Dort habe ich auch ein Paar getroffen, die mir eine Straße und ein paar Restaurants empfolen haben. Zu dieser besagten Straße bin ich dann auch gelaufen, habe „Mittaggessen“ und bin durch die kleinen süßen Shops gelaufen. Dann war der Tag auch schon vorbei😂🙈 

Am 28. Juli bin ich dann zu dem Highlight Yogyakartas gefahren: Der Borobudur Tempel, 42km nordwestlich von Yogya gelegen. Es ist eine der bedeutendsten buddhistischen Stätten der Welt und einer der schönsten Tempelkomplexe Südostasien. Aus mehr als 2 Millionen Steinblöcken wurde ein symmetrischer Stupa geformt, der sich einmal um einen kleinen Hügel „wickelt“. Seine Grundfläche misst 118m x 118m und die sechs quadratischen Terrassen werden von drei Runden gekrönt. Vier Treppen führen durch verzierte Tore zur Spitze hinauf. Die Malereien sind längst verblasst, man geht aber davon aus, dass der graue Stein einst bunt war und in der Sonne leuchtete. 

Wahrscheinlich ist ein Sonnenaufgang auch deshalb so berühmt dort – der wurde mir wärmstens empfohlen. Also wurde ich vom halb 4 von meinem Hostel abgeholt und zu dem Borobudur gefahren. Diesen konnten wir nur durch ein anliegendes Hotel erreichen. Also bin ich mitten in der Nacht mit Taschenlampe in der Hand durch das Hotel und den Borobudur nach oben gestapft, auf der Suche nach einem guten Platz für den Sonnenuntergang. Der bieb aber, wie jedes Mal bei meinem Glück, eher grau, als wirklich orange. Dennoch war die Kulisse einzigartig. Bevor dann aber die normalen Besucher gekommen sind, habe ich mich augemacht, um den Borobudur zu erkunden, in der Hoffnung auf ein paar tourilose Bilder. 

Nach dem Borobudur ging es weiter zu einem berühmten Tempel, dem Prambanan: Der Prambanan ist Javas größte und imposanteste hinduistische Tempelanlage und besteht aus etwa 50 Bauwerken. Viele trugen beim Erdbeben von 2006 heftige Schäden davon: Hunderte Steinblöcke stürzten ein oder zerbrachen. Dennoch ist die Anlage unverändert, eine der wichtigsten historischen Stätten des Landes. 

Danach ging es auch schon zurück und ich konnte nicht glauben, wie viel ich an diesem Tag schon erlebt habe, obwohl es gerade mal 2 Uhr war. 

Am nächsten Tag habe ich mich aufgemacht, Yogyakarta zu erkunden. Es gibt ein paar Paläste in Yogya, diese aber keine wirkliche reine Touristenattraktion darstellen, mangelt es am Infos zu den prächtigen Palästen, Tempeln und Schätzen. Aber zuerst war ich in einer Art Wasserpalast namens Taman Sari. Dieser war einst ein Komplex aus Kanälen, Wasserbecken und Palästen, der zwischen 1758 und 1765 errichtet wurde. Inzwischen sind nur noch Ruinen übrig, in denen sich kleine Häuser und Batikgalerien befinden. 

Danach war ich im Kraton, auch Palast des Sultans genannt, der als kulturelles und politisches Zentrum angesehen wird. Nirgendwo ist es offensichtlicher zu sehen, dass in Yogya an alten Traditionen festgehalten wird. Im Prinzip ist es eine Stadt in der Stadt.

An Tag 5 in Jogja und am 30.Juli ging es dann auch schon nach Jakarta, wo dann mein Flieger zurück nach München geht. 
PS.: Ein Hoch auf mein Reiseführer😉

Mount Bromo

Am 25.Juli ging es dann erstmal auf einer 5-stündigen Autofahrt nach Gilimanuk. Von dort ging es mit der Fähre nach Ketapang auf Java. Die beiden Inseln liegen nicht weit auseinander, mit der Fähre braucht man etwa eine dreiviertel Stunde und dennoch, findet eine Uhrumstellung statt. So mussten wir alle die Uhr eine Stunde zurückdrehen. Den Weg bis dorthin saß ich mit einem Pärchen im Auto, da die aber woanders hin sind, bin ich umgestiegen und saß dann alleine mit den Fahrer im Auto. Nach ca. 4 Stunden sind wir dann endlich in Probolinggo angekommen und ich war jetzt schon völlig fertig. Ich musste aber noch ca. 1 Stunde warten bis mich und ein paar andere, die neu hinzugekommen sind, ein Bus in das kleine Dörfchen Cemoro Lawang gefahren hat (von dort starten die Touren zum Mt. Bromo). Dann der Schock: In meiner gebuchten Unterkunft war niemand da. Meine Situation: Kurze Hose, Top, mega kalt und mega müde…najaaaa…glücklicherweise ist der Fahrer nicht gleich weitergefahren und hat für mich bei Ihnen angerufen. Als niemand dran ging hat er mir irgendwo anders einen Schlafplatz gesucht. Mir war mittlerweile fast alles egal und als ich erfahren habe, dass ich in das Zimmer mit denen von meinem Bus komm, war ich einigermaßen beruhigt. Da hat die Uhr mittlerweile auch schon 11 angezeigt – höchste Zeit schlafen zu gehen. 

Wozu das ganze Drama? Dafür: 

Der Mt. Bromo, eine mondähnliche Landschaft von epischen Dimensionen und surrealer Schönheit, zählt zu den atemberaubendsten Sehenswürdigkeiten Indonesiens. Mt. Bromo ist der javanische Name von Brahma, dem hinduistischen Gott der Schöpfung. Eine passende Bezeichnung, denn mit jedem Ausbruch kreiert der Vulkan völlig neue Landschaften. Er ist einer von drei Vulkanen innerhalb des gewaltigen Tengger-Kraters, hat einen Durchmesser von 10km und seine Wände fallen steil zu einer flachen Ebene aus Lava und Sand ab. Besonders bei Sonnenaufgang gleicht die karge Gegend einer Endzeitvision. Der traumhaft schöne Vulkan wird von Javas höchstem Berg, dem Gunung Semeru (3676m), überragt, und gehört zum Bromo-Tengger-Semeru-Nationalpark. 
Am nächsten Morgen ging es dann um 3:30Uhr mit dem Jeep zu einem Aussichtspunkt, wovon wir den Sonnenaufgang anschauen konnten. Es war richtig richtig kalt und windig und auch der wunderschöne Sonnenaufgang, wie immer bei mir auf meiner Reise, hat mich mal wieder im Stich gelassen. Nichts desto trotz war es eine atemberaubende Aussicht. 











Von dort sind wir, mit jeder Menge anderer Touris im Schlepptau, zum Mt. Beim gefahren und durften diesen besteigen. Oben hat es sehr stark nach Schwefel (=wie verfaulte Eier) gerochen und nach meinen Problemen in Nepal wollte ich eigentlich nur noch schnell wieder runter. 😂









Wenn man nicht hätte laufen wollen, hätte man auch mit dem Pferd hochreiten können. -> alles perfekt ausgelegt für jede Art von Touris. Wieder unten, ging es wieder zurück zur Unterkunft und von dort zurück nach Probolinggo. 

Mir hat es super gefallen, auf wenn der Sonnenaufgang nicht der beste war. Aber es ist einfach schön wenn es so richtig dunkel ist und dann solangsam die Gestalt des Vulkans sichtbar wird. Und schon allein mal auf einem Vulkan zu stehen ist unbezahlbar! Definitiv, auch trotz sehr vieler Touris, empfehlenswert. Ich bin sehr froh, dass ich diese Strapaze auf mich genommen habe (die Strecke hätte ich eh zurücklegen müssen😅). Leider blieb ich auch diesmal vom Bus nicht verschont, denn in Probolinggo angekommen, ging es weiter nach Yogyakarta, mein letzter Stopp vor Jakarta, wo ich abends gegen 10 Uhr endlich angekommen bin. 

Puuh, ich kann euch sagen, nach so langen (und keineswegs entspannten) Busfahrten inkl. wenig Schlaf bin ich völlig fertig ins Bett gefallen. Der Trost bei der Sache: Ich würde es genau so wieder machen. 😀 

Lombok, die Gilis und Bali 2.0

Am 18. Juli ging es dann morgens weiter nach Lombok. Ich habe lange überlegt, wie ich dorthin fahren möchte. Speedboot oder Fähre? Was in Bali ein wenig ärgerlich ist, wenn man alleine reist ist, dass alle Touren und Boote nur stattfinden, wenn man mindestens zu zweit ist. So muss man dann immer hoffen, dass auch noch jemand anderes das gleiche bucht. So gab es dann leider keinen Transport über mein Hostel aus. Aber Touriort wäre nicht Touriort, wenn es nicht noch ein paar andere Anlaufstellen geben würde. Über die Speedboote wird viel diskutiert, weil sie von weitem nicht, europäischen Standards gleichen…So hat dann ein Boot plötzlich die doppelte Anzahl an Motoren und Gästen, als eigentlich erlaubt ist. Letztes Jahr im September ist ein Speedboot sogar explodiert, und ein Mädchen meinte zu mir, sie wären 1h auf dem offenen Meer stehengeblieben. Das kommt, laut Bewertungen, leider sehr häufig vor. Dementsprechend war auch meine Abneigung zu den Speedbooten groß,  weshalb ich mich auch für die Fähre entschieden habe. Am Ende war es umgerechnet 25€ günstiger, dafür habe ich aber auch 4 Stunden mehr gebraucht. Da ich dadurch ein sicheres Gefühl hatte, war es mir das allemal wert.
 Also hat uns ein Fahrer von Ubud nach Padang Bai gefahren, von wo aus die Fähre nach Lembar fuhr. Dort hat uns jemand abgeholt und es ging an der Westküste entlang nach Senggigi. Dort angekommen habe ich mich aufgemacht, um den Sonnenuntergang anzuschauen. 

Das war wirklich sehr gemütlich und entspannt!

Am Tag danach habe ich dann auch erstmal einen ganztägigen Strandtag eingelegt. Die Strömung war relativ stark; ist man geschwommen, blieb man an der gleichen Stelle. Abends war ich dann nur noch Abendessen, denn Sonnenbaden macht hungrig😂. 

Das war es dann auch schon für mich und am nächsten Tag ging es weiter zu den Gili Inseln: Das wahre Paradies. Weißer Sand, blaues Wasser und Palmen. Mit dem Bus sind wir in die Nähe des Hafens gefahren und dort wurden wir angewiesen zu warten. Dann ging alles plötzlich ganz schnell und wir wurden zu Pferdekutschen gebracht und es hat geheißen, wenn wir das Boot nicht verpassen wollen, müssen wir mit denen zum Hafen fahren. Ich habe mich strikt geweigert und bin mit bösen Blicken im Rücken einfach losgelassen und siehe da, nach 5 min war ich am Hafen. Ich habe ja schon viel erlebt, aber für mich war das mit Abstand die mieseste Abzocke die ich bis jetzt erlebt habe. Am Hafen ging es mit einem Boot nach Gili Trawangan. 

Es gibt drei Gili Inseln: Die größte und am weitesten weg vom Festland, ist Gili Trawangan. Die mittlere und am nächsten zum Festland ist Gili Air und die kleinste ist Gili Meno, die zwischen Gili Air und Gili Trawangan liegt. Sie nennt man auch Honeymoon Insel und im kompletten Kontrast steht Gili Trawangan, auch als Partyinsel bekannt. Gili Air ist so ein Mittelweg😀

Blick von Gili Trawangan nach Gili Meno

Die Insel sind nicht wirklich weit auseinander, versucht man aber von der einer zur anderen zu schwimmen, kann das, wegen der starken Strömung, lebensgefährlich sein. 

 Auch wenn ich nicht der typische Partygänger bin, hat mich die Insel trotzdem am meisten angezogen. Vor Ort habe ich mich dann aber erstmal etwas verloren gefühlt, bis ich den Nachmittag am Strand verbracht habe. Eine Nacht in meinem bis jetzt besten Hostel und morgens gings dann mit dem Fahrrad um die Insel, unterbrochen vom schwimmen und schnorcheln. Die Inseln sind generell nicht groß, so hat man in einer Stunde Gili Trawangan mit dem Fahrrad umrundet. Fährt man mitten durch die Insel denkt man, man wäre in einem kleinen, armen, dreckigen Dorf. Abends habe ich mir dann auch dort nicht dem Sonnenuntergang entgehen lassen. 

Meine Schuhe haben letzten Endes auch voll den Geist aufgegeben😂
Am 22.Juli bin ich dann wieder zurück nach Bali gefahren. Leider musste ich mit einem schnelleren Boot fahren, weil keine anderen Boote zu den Gilis fahren, habe aber dann 10€ mehr investiert, um mit dem größten zu fahren. Zum Glück verlief alles reibungslos und abends bin ich in Legion angekommen. Einer der Gründe für meinen Stop: die Mädels, die ich im Bus kennengelernt habe. Wir haben uns so oft getroffen und wir waren einfach sofort auf einer Wellenlänge, deshalb hat es uns alle auch gefreut, dass wir noch ein paar (und ihre letzten) Tage gemeinsam verbringen können. 

An nächsten Tag haben wir dann einen Strandtag eingelegt. Die Wellen waren sehr gut zum surfen und auch uns haben sie wirklich viel Spaß bereitet. Man musste aber wirklich aufpassen, denn hat man mal eine Welle übersehen oder unterschätzt, ist man ganz sehr schnell länger unter Wasser. Es war aber ein riesen Spaß! 

An ihrem letzten ganzen Tag waren wir dann shoppen und ich bin glückliche Besitzerin zwei neuer Tshirts. Die Shopping Mall war übrigens von der Gestaltung her, eine der besten in der ich je war! Abends haben wir dann ganz gemütlich gegessen und uns verabschiedet. Danke Mädels, dass ihr meinen Trip zu einem sehr besonderen gemacht habt❤ 

Für mich ging es dann am 25.Juli nach Java. 

(Habe leider kein einziges Bild vom Legian und die Anzahl auf Gili und Lombok ist leider auch sehr spärlich ausgefallen🙈 

Bali 1.0

Kuta:

Am 12.Juli bin ich dann gegen Abend am Flughafen in Denpasar angekommen. Dort musste ich mich dann auch erstmal vor der Meute an Taxifahrern retten. Spontan hat mich der Mut gepackt und ich habe einfach eine Frau gefragt, ob sie mit mir ein Taxi teilen will. Gesagt-getan. Im Hostel selbst habe ich dann gleich mal versucht Kontakte zu knüpfen. Was sehr leicht war, weil sehr viele Deutsche in diesem Hostel geschlafen haben. Dort habe ich dann mit zwei Mädels gesprochen, wovon eine aber am nächsten Tag nach Hause geflogen ist. Mit der anderen habe ich mich dann für den nächsten Tag verabredet. 

An Tag 2 bin ich dann mit ihr per Taxi in den Süden gefahren zu dem Uluwatu Tempel. Sehr kleiner Minitempel in einer wunderschönen Landschaft. Auch die Affen waren wieder vor Ort. Einer hat einen Hut angeknabbert und ein anderer war dabei eine Sonnenbrille zu zerstören, also Vorsicht! 

Dann ging es per Taxi wieder zurück nach Kuta zum Mittagessen und von dort weiter nördlich zu dem Tanah Lot Tempel. Ein Highlight ist es den Sonnenuntergang dort anzuschauen, was auch unschwer an der Meute der Leute zu erkennen war. Dennoch war ich sehr froh, wie auch schon bei dem ersten Tempel, dass ich ihn angeschaut habe. Und ich hatte auch sofort das Gefühl, dass mir Bali gefallen wird, was sich bis jetzt auch bestätigt hat. Wenn Flut herrscht kann man gar nicht bis zu dem Tempel laufen, deshalb mussten wir auch sehr aufpassen, weil es sehr rutschig war. 

Abends waren wir dann noch gemütlich essen und an Tag 3 bin ich weiter nach Ubud gefahren. 

Ubud:

Ich hatte hohe Erwartungen in Ubud gesetzt, weil ich sowohl von Mama, als auch von anderen die Bestätigung bekommen habe, dass ihnen Ubud am besten gefallen hat. In meinem superschönen, grünen, tempelartigen und mit Pool ausgestattetem Homestay habe ich dann meine nächsten drei Nächte verbracht. An Tag 3 in Bali habe ich erstmal eine Wäscherei aufgesucht. Komisch, immer wenn man keine braucht, findet man eine und wenn man eine braucht, sind plötzlich gefühlt alle weg. Weil ich sehr hungrig war, habe ich beschlossen, sie einfach im Hostel abzugeben und mich endlich meinem Mittagessen zu widmen (der eigentliche Grund warum ich sie dort eigentlich nicht abgeben wollte war, weil es mir zu teuer war😂). Das Essen war sehr lecker!

An Tag 4 bin ich morgens den Campuhan Ridge Walk gelaufen. Es war ein wunderschöner Weg durch die grüne, mit Reisfeldern bepflanzte, Landschaft. 

Zurück in Ubud war ich in einem Museum über balinesische Kunst. Eigentlich bin ich ja nicht wirklich so der Kunstliebhaber, aber die meisten Gemälde waren echt schön. Zwischendurch war ich noch in dem ein oder anderen Tempel, bis ich zu meinem Hostel zurückgekauft bin. Von dort aus bin ich dann mit 2 Mädels aus meinem Hostel zum Affenwald gelaufen und ich kann euch sagen, die sind richtig aufdringlich! 

Abends habe ich noch ein weiteres Highlight Ubuds angeschaut: Den Kedac Fire Dance. 

Die Männer saßen im Kreis und haben gesungen. In den Kreis selbst kamen dann immer verschiedener Figuren und haben getanzt. Das war echt schön und eine besondere Atmosphäre! 

An Tag 5 oder auch dem 16.Juli 2017 ging es dann für mich auf einer geführten Tour zu dem Ulun Dann Beratan Tempel. Doch zuerst waren wir bei dem Royal Family Tempel…

in einem weiteren Affenwald und einer Kaffee Plantage…

Und dann ging es auch schon zum Ulun Danu Beraten Temple: 

In Mitten von Teeplantagen haben wir dann Mittag gegessen, bevor es dann auch schon wieder zurück nach Ubud ging. Übrigens war ich erst wieder um 5 im Hostel, der Verkehr ist einfach SCHRECKLICH.

An Tag 6 habe ich mich dann wieder einer Tour angeschlossen, um den größten Tempel Balis anzuschauen, den Besahik Tempel. Doch auch hier ging es zuerst zu dem Elephant Cave Tempel…

Dann zum Holy Spring Tempel, in den konnte man sich reinigen lassen, was aber wirklich nicht so mein Ding war😂

Auch hier durfte eine Kaffee Plantage nicht fehlen und ich bin in den Genuss (und dank meines Geldbeutels😂) in den Genuss von Luwak Kaffee gekommen. Angeblich der teuerste Kaffee der Welt, denn bestimmte Tiere (Name habe ich leider vergessen😬) essen die Bohnen und hinten kommen sie wieder raus. Mhm…😂

Danach ging es zum größten Tempel Balis: Der Besahik Tempel.

Auf dem Weg zurück haben wir angehalten und hatten eine wunderbare Aussicht auf den Mt. Batur und den Lake Batur. 

Und beim Mittagessen  durften wie immer die Reisterassen nicht fehlen.

Ganz zum Schluss waren wir dann noch bei einem alten Gericht des Klumgkung Reichs. Fragt mich jetzt bitte nichts dazu, denn ich habe keine Ahnung. 😂 

Am nächsten Tag ging es dann auch schon woter nach Lombok. Übrigens, Bali ist sehr touristisch, aber ich kann den Hype um Bali auch echt verstehen, denn es ist einfach wunderschön. Die Reisfelder, die Tempel und die Kultur ist einfach großartig. Und auch wenn es noch so überlaufen ist, in Ubud hat man noch das Gefühl, das wirkliche Bali Segen zu können. Ja Mama, Ubud ist wirklich ein sehr besonderer Ort. 😚 Das einzige was ich auszusetzen habe ist, dass gefühlt halb Deutschland da unten gerade urlaubt, denn es waren schon echt abnormal viele Deutsche da.😂

Singapur

Auf diese Stadt habe ich mich meine ganze Reise lang schon sehr gefreut und sie hat meine Erwartungen absolut übertroffen.

An Tag 1 oder auch dem 8.Juli musste ich mich mittags ersteinmal durch die lange Einreiseschlange kämpfen. Nach ein paar Stunden war das auch geschafft, dennoch war ich letzten Endes erst gegen 5 in meinem Hostel. Abends gab es dann noch was zu Essen, bevor mein Bett mich gerufen hat😂 

An Tag 2 bin ich durch Chinatown gelaufen und vorbei an Tempeln und Moscheen. In die meisten Moscheen durften ich aber gar nicht rein, weil man nur zu bestimmten Zeiten reindarf oder sämtliche Körperteile abdecken musste (da kam es dann schon mal vor, dass ich bodenlange Gewänder getragen habe😂).

Dann habe ich im Chinatown Heritage Museum haltgemacht, in dem ich viel über die Geschichte der Chinesen in Singapur und die Ladenhäuser (unten verkaufen, oben wohnen) erfahren habe. In einfachen 8 Quadratmeter hat dann eine achtköpfige Familie geschlafen und gleichzeitig war es aber auch noch die Arbeitsstätte des Vaters. 

Lea, du Ratte😂❤


Mum, du bist der Drache😎
Von dort ging es dann in das Peranakan Museum. Da dort ein besonderer Tag war habe ich freien Eintritt und eine gratis Führung bekommen. Das Museum ist eine ehemalige Schule den Peranakaner gehört hat (=Gruppe der Malaysia und der Chinesen). Die Lebensweise ist eine ähnliche, wie die, die ich schon in Melaka gennengelernt habe. Weiter ging es zum Asian Civilisation Museum und ich glaube es war das uninteressanteste Museum in dem ich je war. 😂 Vielleicht hat mir nur das gewisse Interesse gefehlt, aber irgendwie war ich da ganz schnell wieder raus. 

Aus meinem Reiseführer habe ich gelesen, dass es an den Wochenenden immer kostenlose Konzerte direkt an der Marina Bay gibt. Ein Schwabe wie ich lässt sich das ja nicht entgehen und so habe ich 1 1/2 h der Jazzmusik gelauscht und dabei den Sonnenuntergang angeschaut. WOW! Ich war so ergriffen, dass ich fast hätte weinen können. Dort habe ich noch einen sehr netten Singapurer getroffen, der mir meinen Heimweg erklärte und mir ein paar Tips in Singapur gab. 




An Tag 3 ging es dank der Empfehlung des Singapurer in den botanischen Garten. Es war mega schön dort und hat mich an die Insel Main erinnert, nur dass es komplett umsonst war.





Dann bin ich auf der Shoppingstraße schlechthin -der Orchard Road- spaziert und zum Schluss in Little India gelandet.



Bevor ich, wegen der Hitze, anfangen konnte zu schmelzen( 😂 es war heißer als heiß) bin ich in ein suoerklimatisiertes Kaufhaus geflüchtet und habe mir einen Frozen Yoghurt gegönnt. Meine beiden Mädels aus Thailand sind dann an diesem Abend in Singapur angekommen und wir haben zusammen eine Hafenrundfahrt gemacht und die kostenlose Leuchtshow des Garden by the bay angeschaut. 




Da haben wir auch kurzfristig beschlossen am nächsten Tag in die Universal Studios in Singapur zu fahren!:) Und ich kann euch sagen, Tag 4 in Singapur war soo cool!

Morgens ging es mit der Bahn zu dem Park und sobald er aufgemacht hat sind wir zu den Achterbahnen gesprintet. So hatten wir auch das Glück, ein paar gleich nochmal fahren zu können. Weiter gings mit Wildwasserbahn, Shows und so typische Freizeitparkparkattraktionen eben. Am Abend sind wir dann noch hoch auf die Ausichtsplattform des Marina Bay Sands Hotel um den Sonnenuntergang zu sehen. Später haben wir dann noch eine kostenlose Wassershow am Fuß des Hotels bestaunen können.















Mit großem Bedauern ist dann auch schon Tag 5 in Singapur gekommen. Um das Highlight ganz Singapurs nicht zu verpassen bin ich noch in die Gewächshäuser des Garden by the bay gegangen. Das eine war gefüllt von lauter Pflanzen und Kakteen und das andere war gebaut wie ein Wald mit Wasserfall. Da ich danach noch genügend Zeit hatte bin ich noch eine Runde mit dem zweithöchsten Riesenrad der Welt gefahren, bevor es ab zum Flughafen ging, um mein Flug nach Bali am Nachmittag anzutreten.












Und zum Schluss die Bäume der Lichtshow des Garden by the bay nochmal bei Tag (an meinem letzten Tag hat es leider geregnet): 

Mein Fazit zu Singapur: Ich liebe diese Stadt! Auf den ersten Blick ist zwar alles schweineteuer, aber man muss sich auf die Stadt einlassen, um sie wirklich zu erleben. An so vielen Ecken gibt’s Dinge für umsonst oder sehr wenig Geld, das man auch für die Verhältnisse in Singapur günstig leben kann (die Ubahn Preis sind sogar deutlich günstiger als in Bangkok). Klar Unterkunft schlägt immer zu buche, aber man kann an sehr vielen Orten günstig essen, wenn man weiß wo. Und wen man die großen Tourisachen wie das Riesenrad und natürlich die Universalstudios weglässt, ist man gleich günstiger unterwegs:) Dennoch wollte ich mir das alles nicht entgehen lassen. Übrigens, mit einem Flugticket von Singapur Arlines bekommt man gefühlt überall Rabatt😂 Die Sauberkeit darf bei der ganze Sache nicht außer Acht gelassen werden, denn Singapur ist sehr sauber. Alles in einem ist Singapur eine wunderbare Stadt, also legt gerne mal einen Zwischenstopp ein!:)

Fazit Malaysia

Von Malaysia kann ich nur schwärmen. Die Menschen sind super lieb und hilfsbereit. An so viele Stellen habe mir irgendwelche Menschen weitergeholfen, obwohl sie es gar nicht müssten. Sie drängen sich dir nicht auf und wollen was verkaufen, sondern lassen dich zuerst schauen. Auch die Taxifahrer halten nicht ständig an, um zu fragen, ob man nicht mit möchte. Als ich aus den Bussen ausgestiegen bin war Ruhe,ich konnte mich orientieren und glaubt mir Leute, nach so einer langen Reise und so vielen Malen kannst du es irgendwann nicht mehr hören. Malaysia ist viel westlicher als ich gedacht hätte, aber ohne den Scharm zu verlieren. Natürlich ist es auch wieder super günstig und auch einfach zu bereisen. Echt ein super Land für die Rucksackreise. Übrigens soll sie Ostküste super schön sein😉

Melaka

Von Kuala Lumpur ging es dann am 7.Julu nach Melaka. Auf der Fahrt ist mir brennend heiß eingefallen, dass ich meine Wertsachen im Schließfach im Hostel liegengelassen habe, weshalb ich dann am Abend wieder zurück nach Kuala Lumpur gefahren bin. Aber zurück zu meinem Tag in Melaka: Mein Startpunkt war an einem riesigen roten Platz ( auch Stadthuys genannt) mit einer christlichen (yeah!) Kirche. 

Danach ging es durch Chinatown mit dem Baby-Nonya Heritage Museum (da wurde die Geschichte der Peranakans erzählt ;Peranakan -> Kreuzung der Malaysier mit den Chinesen) und verschiedenen Tempeln. In Melaka durfte eine Bootstour auch nicht fehlen…

…und am Schluss bin ich noch ein wenig durch die Stadt gelaufen bevor ich auch schon wieder zurück mit dem Bus nach Kuala Lumpur bin. 

Kuala Lumpur

Von den Cameron Highlands ging es dann nach Kuala Lumpur, der Hauptstadt Malaysias. Dort habe ich dann ersteinmal meine Wäsche gewaschen und dass war auch dringend überfällig. Dann bin ich zu den Batu Caves gefahren. Das sind Kalksteinhöhlen in denen hinduistische Gebetssymbole und Schreine liegen. Übrigens einer der heiligsten Orte Malaysias. 

Danach gab’s einen Bummeln durch Chinatown…

…und zum Unabhängigkeitsplatz.

An Tag 2 gings früh morgens auf die Petronas Towers -dafür steht Kuala Lumpur. Sie sind das achthöchste Gebäude weltweit und die höchsten Zwillingstürme weltweit. 

Danach war ich in einem Ismalischen Kunstmuseum wo gezeigt wurde, wie die Moscheen gebaut werden, was die Menschen getragen haben und wie ihre Gebetsbücher aussahen. Zum Schluss war ich noch in einer riesigen Shoppingmall bevor ich mich wieder mit den beiden Mädels zum Abendessen verabredet habe.