Praktikum

​Die Praktikannten und Praktikantinnen: (Als kleiner Überblick für euch, dass ihr wisst wen ich so erwähne…das Bild ist ein etwas älteres manche sind seitdem schon wieder abgereist)
Jule
Theresa
Anna
Sarah
Gwen
Charlie
Anton
Max
Jakob
Flo
Robert
Sunil
Anna Marlen
Tessa

Stupa von Swayambhunath

​Um mal ganz aktuell zu bleiben, kommt hier ein neuer Beitrag. Gestern war ich mal auf Touri-Tour und hab die Stupa von Swayambhunath angeschaut. Es ist einer der heiligsten buddhistischen Orte hier in Kathmandu und gleichzeitig auch ein Wahrzeichen dieser Stadt. Außerdem hat die Stupa den Spitznamen „Affentempel“, da sie von einer Herde Affen bevölkert wird. Hunde und Tauben sind aber auch in einer Vielzahl zu finden. Ich weiß nicht, ob es am Erdbeben von 2015 liegt oder nicht, aber dort oben liegt vieles abesehen von der Stupa auch in Schutt und Asche. 

Hier mal noch ein paar Bilder um einen Eindruck  davon zu bekommen. (Hoffe mein Internet verpackt das😂) 

Kurzer Nachtrag: Das Internet hat es doch nicht verpackt und jetzt sitzte ich gerade in einem extrem gemütlichen Kaffee und lade meine Bilder hoch🙈

Das ist das Kaffee😍:

Und jetzt kommt die Stupa und das Drumherum(den Elefanten hab ich da gekauft und meine erste wirkliche Handelerfahrung gemacht😊):

Mein Alltag

​Mein Alltag (vorausgesetzt es ist nicht Samstag, es ist kein Feiertag und es sind keine Ferien):

6.15  Study Time
7.30  Excercise (Tanzen, Singen,…)
8.00  Essen

Danach versorgen wir die Wunden und Warzen der Kinder und bringen sie zum Schulbus. Von ca. 9.30 – 15.30 Uhr haben wir dann Freizeit. Um 13.00 Uhr gibt es noch die Möglichkeit, im alten Haus etwas zu essen (das nennt sich Tiffin und meistens gibt es einen MilkTea (=Schwarztee mit Milch) und einen Snack.

Ca. 15.30 Kinder vom Bus abholen (freiwillig)
16.00  Früchte
16.30  Study Time
17.30  Excercise
18.00  Essen

Und wie sollte es anders auch sein, versorgen wir auch da nochmal die Warzen und Wunden der Kinder. Nachdem die Kinder im Bett sind, können wir machen was wir wollen, aber meistens sitzen wir Praktikanten danach immer noch etwas zusammen und gehen bald schlafen.

Die Freizeit nutzen wir dann um uns auf dem Balkon zu sonnen😅
, in die Stadt zu gehen, was anzuschauen oder auch um Programm für die Kinder in den Ferien, an Samstagen und an Feiertagen auszuarbeiten.

Erste Tage in Nepal

​Am Flughafen angekommen haben uns dann zwei supernette Praktikantinnen (Charlie und Sarah) abgeholt. Und schon waren wir im nepalesischen Stadtleben angekommen. Kaum aus dem Flughafen raus sieht man gefühlt 100 Taxis und noch mehr Nepalesen, die einen die ganze Zeit fragen:“Taxi, Taxi????“ Unser Taxifahrer wollte dann kurzfristig meinen Rucksack auf das Dach schnallen, weil der Kofferraum zu klein war. Wir konnten ihn aber davon überzeugen, dass wir meinen Rucksack auch einfach auf unseren Schoß nehmen können. Im Haus angekommen(ich lebe in dem Haus mit den jüngeren Kindern) gab es erstmal Rajma mit Reis. Rajma ist einfach eine Soße mit Kidney Bohnen, Panier (Käse) und Spinat. Das Essen hat mir wirklich sehr geschmeckt, aber mit der Schärfe habe ich noch zu kämpfen. Dann durften wir auch schon unser Zimmer beziehen und schlafen gehen (ich liege mit Jule und Theresa in eine Zimmer). Da ich aber schon fast meinen ganzen Flug von Dubai verschlafen habe, weil ich so müde war, konnte ich erst mega spät einschlafen. Die bellenden Hunde hier überall halfen auch nicht unbedingt dabei. Aber man gewöhnt sich an alles und dank Musik habe ich auch irgendwann meinen Schlaf bekommen. Die Study Time am nächsten Morgen durften wir dann verschlafen und sind dann zum Frühstück um 8 aufgestanden. Danach haben wir die Kinder zum Bus gebracht und sind danach mit den anderen Praktikanten (aus dem alten Haus mit den älteren Kindern) in die Stadt gefahren. Eine Fahrt in einem nepalesischen Bus ist eine echte Herausforderung: Wo in Deutschland 8 Leute reinsitze würden, sitzen in Nepal mindestens 20. In Asan angekommen (ein eher nepalesischer Stadtteil) sind wir durch die Gassen geschlendert und sind Richtung Touristenviertel Thamel gelaufen. Dort haben wir dann Geld gewechselt, einen Tempel angeschaut und richtigen echten deutschschmeckenden Kaffee getrunken. Zuhause habe ich dann meine Sachen aufgeräumt bevor wir die Kinder vom Bus abgeholt haben und wieder Study Time war. Study Time ist die Zeit, in der wir mit den Kindern lernen. Danach haben Sarah und ich mit den Kindern getanzt,währrend die anderen das Essen ausgeteilt haben. Eins überrascht mich immer wieder: Wie mega freundlich die Menschen sind und wie zutraulich und liebenswürdig die Kinder sind. Und dann war der Tag auch schon wieder vorbei. Heute morgen war dann um 7 Uhr Study Time, Essen gabs und danach haben wir mit den Kinder gespielt und Armbändchen geknüpft. Heute Nachmittag haben die Kinder geduscht(sie dürfen nur 1 mal die Woche Samstags duschen) und wir hatten Freizeit. Ein kurzer Spaziergang zum Supermarkt und eine Samosa (Blätterteigtasche) und schon wurde wieder gelernt und gegessen. 

Ihr seht, meine Zeit geht hier bis jetzt voll schnell vorbei, aber ich will euch ja auch immer auf dem neusten Stand halten. 
Bis bald!

Das Abenteuer beginnt

​So nun ist der Tag gekommen und ich werde mein altes Leben für (vielleicht) 7 Monate hinter mir lassen. Zuerst bin ich mehrere Monate in einem Kinderheim in Kathmandu(Nepal) und danach, so sieht es der Plan bis jetzt vor, will ich noch weiterreisen. Ich freue mich riesig auf dieses Abenteuer. 

Mit 29,1kg Gepäck (wovon nicht alles mir gehörte), Mama, Selina und Gerdi ging die Fahrt nach München zum Flughafen los. Dort eingecheckt, das ein oder andere Tränchen vergossen und schon saß ich im Flug nach Dubai, der um 21:55 mit etwas Verspätung startete . Vom Luxus und der Größe des A380 waren wir (die zwei anderen Praktikantinnen Jule und Theresa und ich) völlig beeindruckt. Das Bordprogramm war super. Zuerst habe ich Bridget Jones Baby geschaut und ja Lea, du hattest recht, der war nicht so gut wie die anderen Teile:) Auch das Essen war für einfache Holzklasse echt gut. Worüber uns auch unser Nachbar (er war auf dem Weg nach Auckland wo er aufs Schiff steigt, da er Schiffsmonteur oder so ist) aufklärte, denn er war der Meinung, fliege nicht mit Lufthansa, da bekommst du sowas nicht. Alles in einem war es ein sehr entspannter, aber doch sehr schlafloser Flug. Was zur Folge hatte, dass wir uns alle komplett fertig in den Flughafen Dschungel in Dubai begaben. Zwei Sicherheitskontrollen, eine Bahnfahrt und eine bestimmt 30 minütige Busfahrt über das komplette Rollfeld  später und unser Ziel Terminal 2 war in Sicht. Um 12:10 Uhr Ortszeit startete dort unser Flieger mit weitaus weniger Komfort, es ist halt doch „nur“ Flydubai und nicht Emirates. Aber hauptsache wir landen gut und kommen samt Gepäck heil an.

Bald werdet ihr wieder von mir hören!