Erste Tage in Nepal

​Am Flughafen angekommen haben uns dann zwei supernette Praktikantinnen (Charlie und Sarah) abgeholt. Und schon waren wir im nepalesischen Stadtleben angekommen. Kaum aus dem Flughafen raus sieht man gefühlt 100 Taxis und noch mehr Nepalesen, die einen die ganze Zeit fragen:“Taxi, Taxi????“ Unser Taxifahrer wollte dann kurzfristig meinen Rucksack auf das Dach schnallen, weil der Kofferraum zu klein war. Wir konnten ihn aber davon überzeugen, dass wir meinen Rucksack auch einfach auf unseren Schoß nehmen können. Im Haus angekommen(ich lebe in dem Haus mit den jüngeren Kindern) gab es erstmal Rajma mit Reis. Rajma ist einfach eine Soße mit Kidney Bohnen, Panier (Käse) und Spinat. Das Essen hat mir wirklich sehr geschmeckt, aber mit der Schärfe habe ich noch zu kämpfen. Dann durften wir auch schon unser Zimmer beziehen und schlafen gehen (ich liege mit Jule und Theresa in eine Zimmer). Da ich aber schon fast meinen ganzen Flug von Dubai verschlafen habe, weil ich so müde war, konnte ich erst mega spät einschlafen. Die bellenden Hunde hier überall halfen auch nicht unbedingt dabei. Aber man gewöhnt sich an alles und dank Musik habe ich auch irgendwann meinen Schlaf bekommen. Die Study Time am nächsten Morgen durften wir dann verschlafen und sind dann zum Frühstück um 8 aufgestanden. Danach haben wir die Kinder zum Bus gebracht und sind danach mit den anderen Praktikanten (aus dem alten Haus mit den älteren Kindern) in die Stadt gefahren. Eine Fahrt in einem nepalesischen Bus ist eine echte Herausforderung: Wo in Deutschland 8 Leute reinsitze würden, sitzen in Nepal mindestens 20. In Asan angekommen (ein eher nepalesischer Stadtteil) sind wir durch die Gassen geschlendert und sind Richtung Touristenviertel Thamel gelaufen. Dort haben wir dann Geld gewechselt, einen Tempel angeschaut und richtigen echten deutschschmeckenden Kaffee getrunken. Zuhause habe ich dann meine Sachen aufgeräumt bevor wir die Kinder vom Bus abgeholt haben und wieder Study Time war. Study Time ist die Zeit, in der wir mit den Kindern lernen. Danach haben Sarah und ich mit den Kindern getanzt,währrend die anderen das Essen ausgeteilt haben. Eins überrascht mich immer wieder: Wie mega freundlich die Menschen sind und wie zutraulich und liebenswürdig die Kinder sind. Und dann war der Tag auch schon wieder vorbei. Heute morgen war dann um 7 Uhr Study Time, Essen gabs und danach haben wir mit den Kinder gespielt und Armbändchen geknüpft. Heute Nachmittag haben die Kinder geduscht(sie dürfen nur 1 mal die Woche Samstags duschen) und wir hatten Freizeit. Ein kurzer Spaziergang zum Supermarkt und eine Samosa (Blätterteigtasche) und schon wurde wieder gelernt und gegessen. 

Ihr seht, meine Zeit geht hier bis jetzt voll schnell vorbei, aber ich will euch ja auch immer auf dem neusten Stand halten. 
Bis bald!

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