Phuket

Gegen Mittag bin ich dann in Phuket-Stadt angekommen. In Phuket-Stadt gibt es eigentlich nicht so viel zu sehen und es gibt auch kaum Touristen (bin glaube ich die einzige im ganzen Hostel gewesen). Durch Zufall habe ich in der Stadt ein Mädchen aus dem Bus wieder getroffen und wir sind gemeinsam durch die Stadt gelaufen. 

Mein eigentlicher Grund für meinen Halt war an Tag 2: Das Elephant Jungle Sanctuary. Ich hatte die Möglichkeit Elefanten zu füttern, mit ihnen zu spielen und mit ihnen zu baden. In diesem „Camp“ für Elefanten geht es ihnen gut, sie werden gut behandelt und betreut. Es ist echt extrem auf wie vielen Elefanten man hier reiten kann…
Es war so ein wundervolles Erlebnis für mich und ich bin richtig froh, dass ich das gemacht habe😍 

Am späten Nachmittag habe ich mir dann die Fähre nach Koh Phi Phi geschnappt.

Koh Samui

Von Bangkok aus ging es für mich mit dem Flugzeug nach Surat Thani, um von dort mit der Fähre nach Koh Samui zu fahren. Dort angekommen habe ich dann erst einmal meine Füße hochgelegt und entspannt, so wie man das am Strand eben so macht. Das Wetter war zwar etwas wolkig, aber die Temperaturen waren mal wieder auf Hochtouren. 

Am nächsten Tag hat es morgens leider geregnet. Mittags hat es dann aufgehört und wir haben uns aufgemacht, die Hauptattraktion Koh Samuis anzuschauen: Zwei Steinformationen die aussehen wie ein Penis und eine Vagina. Die Vagina habe ich nicht gefunden😂

Dann ging es auch schon ab in Wasser! 

Mein Hostel war übrigens sehr cool, es hatte eine Bar, leckeres Curry und so Bambushütten:

Am nächsten Tag haben wir zu siebt ein Auto gemietet und haben die Insel erkundet. Dabei haben wir zahlreiche Wasserfälle gesehen. 



Und wir waren noch bei einem Aussichtspunkt mit Pool:






Am Tag danach (27. Juni) ging es für mich auch schon wieder weiter nach…


…bye bye….

Ayutthaya

Am 23.Juni war ich zwar auch noch in Bangkok, aber ich habe einen Tagesausflug zur UNESCO-Welterbestätte Ayutthaya (ca. 1 1/2 h nördlich von Bangkok) gemacht. In dieser Stadt, umgeben von Flüssen, erheben sich historische Tempel. Sie war das Glanzlicht der früheren thailändischen Geschichte. 

Zuerst haben wir den Tempel Wat Phu Khao Thong angeschaut…


…Dann den Wat Phra Si Sanphet und den Viharn Phra Mongkol Bopit…






Und zuletzt den Wat Lokaya Sutha und den Wat Phra Mahathat. 







Verzeiht, wenn die Fotos nicht bei dem richtigen Tempel sind, aber bei sovielen kann man schon mal durcheinander kommen. Jedenfalls habe wir diese Tempel angeschaut und ich war ganz froh auch mal andere Tempel sehen zu können, als diese typische thailändische goldene Tempel. Das war mein erster Ausflug alleine 😮

Am nächsten Morgen habe ich mich dann auch schon auf den Weg nach Koh Samui gemacht. 

Bangkok

Früh am Morgen sind wir dann auch schon in Bangkok amgekommen. Im Hotel eingecheckt, gefrühstückt und schon hatten wir Freizeit. Zuerst hat uns Olive noch die Metro und ein paar Märkte gezeigt, bevor zwei andere und ich beschlossen haben, das Highlight Bangkok zu besichtigen: Der Wat Pho. Der Tempelkomplex bietet eine ganze Reihe Superlative: den größten liegenden Buddha der Stadt, Thailand umfangreichste Sammlung von Buddha-Abbildungen und das älteste Zentrum für öffentliche Lehre des Landes. Der liegende Buddha ist mit 46m Länge und 15m Höhe wirklich riesig und fast zu groß für sein Tempel. 






Von dort aus ging es mit dem Boot auf die andere Uferseite zu dem Wat Arun. Er gilt als drittes Element der heiligen Dreifaltigkeit in Bangkoks früherer Geschichte.



Danach ging es auch schon wieder zurück in das Hotel um bei der Hitze mal zu entspannen. Nachmittags sind wir dann noch durch die Märkte gelaufen und in ein Einkaufszentrum. Abends haben wir uns dann getroffen um zum letzten Mal gemeinsam Abend zu essen. 
An dieser Stelle ein kleines Fazit zu meiner Tour. 

Erstmal ein riesen Dankeschön an Olive! Du warst der beste Tourguide, den ich mir je erträumen hätte können. Sie hat es geschafft eine Meute junger Leute zusammen zu bringen und nichts aus dem Ruder laufen zu lassen und dabei noch alle möglichen Informationen mitzuteilen.

Und da setzte ich auch an für mein Fazit der Tour. Wenn ich wüsste, dass die Tour genau so wird, würde ich sie zu 100% wieder machen. Sie war ihr Geld definitiv wert. Ich musste mich um nichts kümmern, mir wurde alles über einen Ort erzählt und ich musste mich praktisch nur noch für irgendwas entscheiden. Es war einfach so einfach zu reisen und man konnte sich komplett zurückliegen und entspannen, da der Bus und das Hotel für den nächsten Ort schon bereit waren und man nur noch um Punkt 7 in den Bus vor dem Hotel einsteigen musste. Mit ihrem Wissen (es war ihre 22ste Tour) hat sie uns die besten Geheimtipps, Ratschläge und Empfehlungen gegeben. Ich bin mir sicher, hätte ich diese Route alleine gemacht, hätte ich viele coole Sachen einfach nicht gemacht. Ich kann echt nur in den höchsten Tönen davon schwärmen, denn hätte ich diese RoutePute genau gleich gemacht, hätte ich sicherlich mehr dafür gezahlt. 
Alles kann ich Loben, aber es war auch das kleine Fünkchen Glück dabei, denn ich bin mir sicher, bei so einer langem Tour kommt es auch einfach darauf an, was für einen Tourguide man hat und wie die Gruppe ist. Diese zwei Faktoren entscheiden darüber, finde ich, wie deine Reise größtenteils wird. 
Am nächsten Tag stand dann eigentlich nur noch die Abreise an. Meine Zimmernachbarin ist schon früh zum Flughafen gefahren. Also hatte ich zum ersten Mal seit einer langen Zeit ein Zimmer für mich alleine. Ich muss zugeben ein mulmiges Gefühl hatte ich schon ein wenig, gerade deshalb weil die Tour zu Ende war und man noch nicht wirklich wusste, wie das völlige Alleinreisen werden wird. Aber kurz mit Mama gesprochen und alles war wieder gut ❤ 
Ich habe mich mit 2 anderem verabredet und wir sind zusammen durch ein paar Märkte geschlendert und haben was gegessen. Dann habe ich mich auch schon zu meinem Hostel aufgemacht. Abends war ich eigentlich nur noch entspannt was essen. 

Am nächsten Tag (22.Juni) habe ich mich dann morgens aufgemacht um den Wat Phra Kaew und den Großen Palast anzuschauen. Der Tempel, auch Tempel des Smaragd-Buddha genannt, ist Thailands bedeutendster Tempel. Zur Anlage gehört der Große Palast, die ehemalige königliche Residenz. 





Von dem Smaragd-Buddha darf man übrigens kein Foto machen. Er sieht aber nur aus wie ein ca. 30cm großer Buddha, der in Wirklichkeit aus Jade Stein ist. Die Hitze in Bangkok ist echt unglaublich, weshalb ich mich nur noch Abends mit einem Mädchen aus der Tour getroffen habe, um gemeinsam Abend zu essen. 

Mein Fazit zu Bangkok kennt ihr ja schon: Irgendwie mag ich die Stadt nicht wirklich….🙈

Welcome back, Thailand! Chiang Mai

Von der Grenze dauerte es ca. eine halbe Stunde bis zu unserem Hotel. Wir haben in einem kleinen Ort namens          übernachtet, bevor es am nächsten Tag nach Chiang Mai ging. Auf dem Weg dorthin haben wir noch einen Zwischenstopp in Chiang Rai eingelegt und den weißen Tempel angeschaut.

Der Glücksbaum

Na, ratet mal was das darstellen soll?😀

Hättet ihr gedacht, dass das  ein Toilettenhaus ist?😀

In Chiang Mai selbst, habe ich mir ein Fahrrad gemietet und habe die Altstadt mit vielen Tempeln angeschaut. 

Am Nachmittag ging es dann zu einem Kochkurs. Und ich kann euch sagen: Auch wenn es nur ein Kochkurs war, ist es ein definitives Highlight meiner Reise. Zuerst sind wir auf den Markt gegangen und unser Kochlehrer hat uns die verschiedenen Gewürze, Gemüse und allerhand weiteres gezeigt, mit dem wir gekocht haben. Dann durfte sich jeder 5 Gänge aussuchen. In meinem Fall:

  1. Spring Rolls
  2. Pad Thai 
  3. Coconut milk soup
  4. Khao Soy Paste
  5. Khao Soy

Mhmmm….😍

Der Kochlehrer war einfach cool und hat uns immer gezeigt, wie wir was kochen sollen. Und die Freude war am Ende sehr groß, als wir auch noch ein Kochbuch bekommen haben, indem alle Rezepte gelistet waren. Sehr cooles  5 stündiges Erlebnis! 

Gegen 9 hat uns unser Kochlehrer dann auf dem Nachtmarkt abgesetzt und wir haben dann aufgrund Olives Empfehlung eine Ladyboyshow angeschaut. Ich muss ehrlich gesagt sagen, ich wusste nicht ganz so genau was mich erwartet. Vielleicht  hat mir einfach nur der Alkohol gefehlt, aber ich konnte mich nicht so wirklich dabei amüsieren, wie irgendwelche „Frauen“ irgendwelchen Männern ihre Büste ins Gesicht drücken. 😂

Am nächsten Tag stand ein weiteres Highlight für mich an: Flight of the Gibbon! An einem insgesamt 7km langen Stahleisen habe ich mich durch den Dschungel „fliegen“ lassen! Es war sooo cool! 😍 Danach wurden wir noch zu einem anderen Wasserfall gebracht: 

Am Abend haben wir ich schon wieder einen Nachtzug nach Bangkok zurück genommen! 

Fazit Laos

Ich war einfach total begeistert von Laos! Die Metalität, die Menschen, die Landschaft, selbst die staubigen Straßen habe ich geliebt. Es ist so einfach das Land und es hat überhaupt nicht diesen westlichen Einfluss. Auf der einen Seite hat Laos die Touristen bitter nötig, aber auf der anderen Seite bin ich mir sicher, dass mit dem Tourismus, auch die ganzen westlichen Einflüsse kommen. Ich fand es so schön einfach mal auf einen Markt gehen zu können, ohne ständig angesprochen und betatscht zu werden. Außerdem sind die Laoten größtenteils sehr fair und ehrlich. Klar, schwarze Schafe gibt es immer, aber Olive hat gemeint, wir sollen nie weiter wie 20% runterhandeln, denn dann verdienen sie nichts mehr. Ich habe mir ein selbstgemaltes Bild in A3 gekauft und der Mann hat einfach nur mit umgerechnet 4€ angefangen. Zum Schluss hat er mein Bild noch handsigniert. 😀 

Am meisten hat mich Luang Prabang und die bergige Landschaft beeindruckt (die haben wir auch die ganze Zeit von unserem Boot aus gesehen->mein Highlight). Es fällt mir sehr schwer zu beschreiben, was ich dort gefühlt habe, aber ihr könnt euch sicher sein: Laos ❤

Homestay

Der Grund warum wir uns auf eine 10 stündige Bootsfahrt begeben haben (mal abgesehen von unserer Weiterreise) war der Homestay. Abends sind wir mach einer langen Fahrt mit Karten spielen, schlafen, lesen und essen in einem kleinen Dorf angekommen. Unser Lokalguide hat uns dann herumgeführt (wir hatten neben Olive noch einen Lokalguide, denn Olive hat nur die Lizenz für Thailand und es ist verboten in Laos, Vietnam und Kambodscha ohne Lizenz eine Guidetour zu machen) durch die vielen Holzhäuser und die Schule. Von dort oben hatte man auch einen super Ausblick! Die Menschen im Dorf sind sehr arm und sie haben sich riesig gefreut, weil wir den Kindern Geschenke mitgebracht haben. Im Dorf habe ich mich sehr wohl gefühlt und ich fand es sehr schade, dass nicht viel Zeit blieb mit den Kindern zu spielen. Denn bald gab es Abendessen und dann wurden wir auf verschiedene Häuser aufgeteilt. Wir (also zwei andere und ich) haben mit unserer Familie Karten gespielt und sind aber dann doch bald in das Bett gegangen, weil wir am nächsten Morgen um 4.30 Uhr uns auf einen erneuten 10 stündigen Bootstrip begeben haben. Gegen 4 sind wir an der Grenze zu Thailand angekommen. Man muss übrigens 1$ zahlen, wenn man nach 4 noch über die Grenze möchte, denn normalerweise arbeitet da niemand mehr und damit werden quasi die Überstunden gezahlt. 

Die Schule

Luang Prabang

In Luang Prabang angekommen haben wir eine kleine Tour durch die Stadt gemacht, Olive hat uns ein paar Köstlichkeiten probieren lassen und dann hatten wir Freizeit. Wir sind auf einen Hügel hochgelaufen um den Sonnenuntergang anzuschauen. Laut Olive müssen wir 20 min einrechnen um hochgelaufen, aber selbst ich habe es in 5 min geschafft😅 Leider hatten wir mal wieder kein Glück mit unseren Sonnenauf- und untergängen -> zu viele Wolken. Aber dennoch war es dort oben sehr schön und der Tempel (That Phu Si) war auch ganz nett. 

An Tag 2 in Luang Prabang ging es für uns zu den Kuang Si Wasserfällen. WOW! Es ist der größte in diesem Gebiet (50m), fällt in einen „blauen Pool“ bevor er weiterfließt. Dort befinden sich viele kleine Becken in denen man baden kann. Ist der Badespaß erstmal vorbei, kommt man an einer Bärenauffangstation vorbei. 1 Bär hatte nur noch 1 Arm.🙈 Mittags habe ich Sachen für unseren Homestay gekauft und abends waren wir auf dem Nachtmarkt.

An Tag 3 in Luang Prabang ging es früh morgens zu der Almosengabe für die Mönche. Wir haben Reis gekauft und uns an den Straßenrand gesetzt. Kurze Zeit später kamen die Mönche und wir haben unseren Reis in ihre „Schalen“ aufgeteilt. 

Wieder zurück im Hotel gab es erstmal Frühstück, bevor wir aufgebrochen sind, um unsere 10 stündige Bootstour anzutreten. 

Vang Vieng

Geschichtlich gesehen hat Vang Vieng nicht viel zu bieten, aber es ist wunderschön! 

Bisschen arg wolkig (es hat auch geregnet) aber der Ausblick aus unserem Hotel war einfach der Hammer!😍
Am 13.Juni haben wir tubing gemacht: Auf einem Reifen durch die Höhle getrieben. Das war mega cool, leider habe ich kein Foto, denn unser Guide meinte, dass dabei unzählige GoPros schon verloren gegangen sind und das wollte ich nicht riskieren. Danach gab es lecker essen, bevor wir 10km auf einem Fluss gekajakt sind.

Ich hab es geliebt auf dem Fluss zu padddeln und die hohen Hügel neben mir zu sehen. Vieles erinnert mich hier sehr an Nepal: Die Straßen, die Kurven, die Landschaft, das Leben. Übrigens finde ich es sehr entspannt, dass man hier mal durch die Märkte gehen kann ohne die ganze Zeit angetastet zu werden. Wäre Angkor Wat in Laos, wäre dieses Land bis jetzt mein absoluter Favorit auf meiner Reise durch Südostasien. 

Am 14.Juni ging es dann auf einer kurven Fahrt nach Luang Prabang.

Vientiane

Mit dem Flugzeug sind wir in der Hauptstadt Laos Vientiane gelandet. Der Flug war super kurz (50min), dennoch haben wir sowohl was zu trinken als auch was zu essen bekommen. Neben mir saß eine deutsche Familie😅.

Die Hauptstadt selbst hat nicht so viel zu bieten und man merkt nicht wirklich, dass man sich in einer Hauptstadt befindet. Abends waren wir noch auf einem Nachtmarkt und etwas essen. Am nächsten morgen ging es für uns mit einem Tuktuk los: 

Zuerst sind wir zu einem Buddhapark gefahren: Ein großer Garten mit ganz vielen Buddhaskulpturen.

Könnt ihr mich entdecken?😄

Von dort aus ging es zu dem That Luang. Diese Stupa ist ein nationales Symbol und das heiligste Monument im ganzen Land.

Und andere Tempel gab es natürlich auch noch:

Unser letzter Stopp war das Patuxai. Laut Olive das Top Symbol Vientianes (wegen der Story: Eigentlich haben sie Geld für einen neuen Flughafen von den Amerikanern bekommen, dass aber in dieses Monument gesteckt😂; deswegen auch der Spitzname vertikaler Laufsteg) ! 

Da Vientiane nicht wirklich viel zu bieten hat, ging es für uns auch schon am Nachmittag weiter nach Vang Vieng.