Mount Bromo

Am 25.Juli ging es dann erstmal auf einer 5-stündigen Autofahrt nach Gilimanuk. Von dort ging es mit der Fähre nach Ketapang auf Java. Die beiden Inseln liegen nicht weit auseinander, mit der Fähre braucht man etwa eine dreiviertel Stunde und dennoch, findet eine Uhrumstellung statt. So mussten wir alle die Uhr eine Stunde zurückdrehen. Den Weg bis dorthin saß ich mit einem Pärchen im Auto, da die aber woanders hin sind, bin ich umgestiegen und saß dann alleine mit den Fahrer im Auto. Nach ca. 4 Stunden sind wir dann endlich in Probolinggo angekommen und ich war jetzt schon völlig fertig. Ich musste aber noch ca. 1 Stunde warten bis mich und ein paar andere, die neu hinzugekommen sind, ein Bus in das kleine Dörfchen Cemoro Lawang gefahren hat (von dort starten die Touren zum Mt. Bromo). Dann der Schock: In meiner gebuchten Unterkunft war niemand da. Meine Situation: Kurze Hose, Top, mega kalt und mega müde…najaaaa…glücklicherweise ist der Fahrer nicht gleich weitergefahren und hat für mich bei Ihnen angerufen. Als niemand dran ging hat er mir irgendwo anders einen Schlafplatz gesucht. Mir war mittlerweile fast alles egal und als ich erfahren habe, dass ich in das Zimmer mit denen von meinem Bus komm, war ich einigermaßen beruhigt. Da hat die Uhr mittlerweile auch schon 11 angezeigt – höchste Zeit schlafen zu gehen. 

Wozu das ganze Drama? Dafür: 

Der Mt. Bromo, eine mondähnliche Landschaft von epischen Dimensionen und surrealer Schönheit, zählt zu den atemberaubendsten Sehenswürdigkeiten Indonesiens. Mt. Bromo ist der javanische Name von Brahma, dem hinduistischen Gott der Schöpfung. Eine passende Bezeichnung, denn mit jedem Ausbruch kreiert der Vulkan völlig neue Landschaften. Er ist einer von drei Vulkanen innerhalb des gewaltigen Tengger-Kraters, hat einen Durchmesser von 10km und seine Wände fallen steil zu einer flachen Ebene aus Lava und Sand ab. Besonders bei Sonnenaufgang gleicht die karge Gegend einer Endzeitvision. Der traumhaft schöne Vulkan wird von Javas höchstem Berg, dem Gunung Semeru (3676m), überragt, und gehört zum Bromo-Tengger-Semeru-Nationalpark. 
Am nächsten Morgen ging es dann um 3:30Uhr mit dem Jeep zu einem Aussichtspunkt, wovon wir den Sonnenaufgang anschauen konnten. Es war richtig richtig kalt und windig und auch der wunderschöne Sonnenaufgang, wie immer bei mir auf meiner Reise, hat mich mal wieder im Stich gelassen. Nichts desto trotz war es eine atemberaubende Aussicht. 











Von dort sind wir, mit jeder Menge anderer Touris im Schlepptau, zum Mt. Beim gefahren und durften diesen besteigen. Oben hat es sehr stark nach Schwefel (=wie verfaulte Eier) gerochen und nach meinen Problemen in Nepal wollte ich eigentlich nur noch schnell wieder runter. 😂









Wenn man nicht hätte laufen wollen, hätte man auch mit dem Pferd hochreiten können. -> alles perfekt ausgelegt für jede Art von Touris. Wieder unten, ging es wieder zurück zur Unterkunft und von dort zurück nach Probolinggo. 

Mir hat es super gefallen, auf wenn der Sonnenaufgang nicht der beste war. Aber es ist einfach schön wenn es so richtig dunkel ist und dann solangsam die Gestalt des Vulkans sichtbar wird. Und schon allein mal auf einem Vulkan zu stehen ist unbezahlbar! Definitiv, auch trotz sehr vieler Touris, empfehlenswert. Ich bin sehr froh, dass ich diese Strapaze auf mich genommen habe (die Strecke hätte ich eh zurücklegen müssen😅). Leider blieb ich auch diesmal vom Bus nicht verschont, denn in Probolinggo angekommen, ging es weiter nach Yogyakarta, mein letzter Stopp vor Jakarta, wo ich abends gegen 10 Uhr endlich angekommen bin. 

Puuh, ich kann euch sagen, nach so langen (und keineswegs entspannten) Busfahrten inkl. wenig Schlaf bin ich völlig fertig ins Bett gefallen. Der Trost bei der Sache: Ich würde es genau so wieder machen. 😀 

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