Yogyakarta 

Als ich spät abends in Yogyakarta (auch Jogja genannt) angekommen bin, bin ich gleich schlafen gegangen (wie sollte es auch anders sein?😂). 

Am nächsten Morgen habe ich dann erstmal ausgeschlafen, bin aber noch in die Pötte gekommen, bevor das Frühstück vorbei war. Dort habe ich auch ein Paar getroffen, die mir eine Straße und ein paar Restaurants empfolen haben. Zu dieser besagten Straße bin ich dann auch gelaufen, habe „Mittaggessen“ und bin durch die kleinen süßen Shops gelaufen. Dann war der Tag auch schon vorbei😂🙈 

Am 28. Juli bin ich dann zu dem Highlight Yogyakartas gefahren: Der Borobudur Tempel, 42km nordwestlich von Yogya gelegen. Es ist eine der bedeutendsten buddhistischen Stätten der Welt und einer der schönsten Tempelkomplexe Südostasien. Aus mehr als 2 Millionen Steinblöcken wurde ein symmetrischer Stupa geformt, der sich einmal um einen kleinen Hügel „wickelt“. Seine Grundfläche misst 118m x 118m und die sechs quadratischen Terrassen werden von drei Runden gekrönt. Vier Treppen führen durch verzierte Tore zur Spitze hinauf. Die Malereien sind längst verblasst, man geht aber davon aus, dass der graue Stein einst bunt war und in der Sonne leuchtete. 

Wahrscheinlich ist ein Sonnenaufgang auch deshalb so berühmt dort – der wurde mir wärmstens empfohlen. Also wurde ich vom halb 4 von meinem Hostel abgeholt und zu dem Borobudur gefahren. Diesen konnten wir nur durch ein anliegendes Hotel erreichen. Also bin ich mitten in der Nacht mit Taschenlampe in der Hand durch das Hotel und den Borobudur nach oben gestapft, auf der Suche nach einem guten Platz für den Sonnenuntergang. Der bieb aber, wie jedes Mal bei meinem Glück, eher grau, als wirklich orange. Dennoch war die Kulisse einzigartig. Bevor dann aber die normalen Besucher gekommen sind, habe ich mich augemacht, um den Borobudur zu erkunden, in der Hoffnung auf ein paar tourilose Bilder. 

Nach dem Borobudur ging es weiter zu einem berühmten Tempel, dem Prambanan: Der Prambanan ist Javas größte und imposanteste hinduistische Tempelanlage und besteht aus etwa 50 Bauwerken. Viele trugen beim Erdbeben von 2006 heftige Schäden davon: Hunderte Steinblöcke stürzten ein oder zerbrachen. Dennoch ist die Anlage unverändert, eine der wichtigsten historischen Stätten des Landes. 

Danach ging es auch schon zurück und ich konnte nicht glauben, wie viel ich an diesem Tag schon erlebt habe, obwohl es gerade mal 2 Uhr war. 

Am nächsten Tag habe ich mich aufgemacht, Yogyakarta zu erkunden. Es gibt ein paar Paläste in Yogya, diese aber keine wirkliche reine Touristenattraktion darstellen, mangelt es am Infos zu den prächtigen Palästen, Tempeln und Schätzen. Aber zuerst war ich in einer Art Wasserpalast namens Taman Sari. Dieser war einst ein Komplex aus Kanälen, Wasserbecken und Palästen, der zwischen 1758 und 1765 errichtet wurde. Inzwischen sind nur noch Ruinen übrig, in denen sich kleine Häuser und Batikgalerien befinden. 

Danach war ich im Kraton, auch Palast des Sultans genannt, der als kulturelles und politisches Zentrum angesehen wird. Nirgendwo ist es offensichtlicher zu sehen, dass in Yogya an alten Traditionen festgehalten wird. Im Prinzip ist es eine Stadt in der Stadt.

An Tag 5 in Jogja und am 30.Juli ging es dann auch schon nach Jakarta, wo dann mein Flieger zurück nach München geht. 
PS.: Ein Hoch auf mein Reiseführer😉

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